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Der Gott der Bombe


 Lieber Leser, lieber Freund,

 An dieser Stelle möchte ich mein erstes vollständiges Drama, „Der Gott der Bombe“ aus dem Jahre 1996 zum Herunterladen zur Verfügung stellen. Die Tragödie, in der ein Gericht griechischer Götter den kriegshetzenden amerikanischen Präsidenten stellvertretend für die ganze Menschheit anklagt, erscheint mir angesichts des Hochmuts der angeblich einzigen Weltmacht aktueller denn je. Um ehrlich zu sein bedauere ich heutzutage nur, dass ich den amerikanischen Präsidenten Jeff Davis genannt habe, nach dem ehrenwerten Staatsoberhaupt der Konföderierten Staaten von Amerika. Nun ja, aber damals gab es halt noch kein Internet und das war sozusagen noch ein Insider-Witz. Ich hätte den Präsidenten wohl besser George W. Obama genannt…

 

Hier der Lese- und Download-Link: Bitte fair und angemessen mit dem Text umgehen.

 

Der Gott der Bombe

 

Noch einige Details zur Produktionsgeschichte:

Uraufführung zum Studientag der Elften Klassen  1996 am Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach. Die Grund-Geschichte entstand zum größten Teil (ausgenommen die Flugzeugszene, welche eine erste Fassung ersetzte, in der Präsident Davis noch in dem Hotel vom Atomangriff überrascht wird) 1996 auf einem Schulausflug nach München.

Der Text führte auch den Arbeitstitel „A Nuclear Carol“, der darauf hinweisen sollte, daß Jeff Davis wie in Charles Dickens’ „A Christmas Carol“ drei Phasen in seinem Traum durchlebt. So wie Ebeneezer Scrooge dem Geist der Vergangenen, Gegenwärtigen und Zukünftigen Weihnacht begegnet, so erlebt Jeff Davis die Zeit vor dem Atombombenabwurf (geträumtes Gespräch mit Strogoff), während des Abwurfs (im Flugzeug) und nach dem Abwurf (Das Gericht).

 

Die jetzige Version wurde am 12./13. 06. 2005 bearbeitet und erstellt. Der Text wurde an einigen Stellen signifikant verlängert und sprachlich geglättet, jedoch selten inhaltlich verändert.

Die Szene auf dem Flughafen erscheint aus heutiger Sicht überflüssig, aus Authentizitätsgründen habe ich sie jedoch im Text belassen, da sie auch aufgeführt wurde. Ich habe sie als optionale Szene eingeordnet, d.h. es ist dem Gutdünken des Regisseurs überlassen, sie zu spielen.

 

Der Studientag 1996 beschäftigte sich mit dem Thema „Der Mensch im Atomzeitalter“. Die Theatergruppe hatte ursprünglich die Idee der betreuenden Lehrer Günter Jehl und Bettina Meier verfolgt, eine dazu passende bestehende  Theater-Szene zu spielen. Noch am selben Tag aber sicherten wir uns aber zu, selber ein Theaterstück zu verfassen, was auch umgehend geschah. Weitere Details zur Aufführung stehen in der Publikation des Studientages „Der Mensch im Atomzeitalter“ des Gymnasiums Oberviechtach.

Kritik ist willkommen – mir ist natürlich selbst klar, daß dieses Jugendwerk alles andere als perfekt ist. Die eingestreuten Bilder stammen aus der Uraufführung.


2.10.13 09:12
 
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